1. Mit einem sauberen Screenshot anfangen
Nichts beeinflusst das Ergebnis so stark wie der Screenshot. Ein unscharfes Bild ruiniert die beste 3D-Szene.
- Nimm ihn auf dem Gerät oder im Simulator in voller Auflösung auf. Beim iPhone 17 Pro sind das 1206 × 2622 Pixel.
- Räum die Statusleiste auf. Der Xcode-Simulator zeigt 9:41 und vollen Akku, der Demo-Modus von Android macht dasselbe.
- Verwende echte Inhalte. Lorem ipsum und leere Listen lassen ein Mockup unfertig aussehen.
Bei einer Website nimmst du den ersten sichtbaren Bereich auf statt der ganzen Seite, denn das Gerät zeigt ohnehin nur diesen Teil.
2. Entscheiden, was entstehen soll
Aus demselben Screenshot können drei verschiedene Dinge werden, und das bestimmt die nächsten Schritte:
- Ein Standbild (App Store, Website, Präsentation)
- Ein kurzes Video (Launch, Reels, App-Store-Preview)
- Dein Design in einem echten Foto (Social Media, Portfolio)
In drei getrennten Programmen dauert das lange. Wir haben Mockup Center so gebaut, dass alle drei in derselben App entstehen.
3. Gerät und Szene wählen
Wähl das Gerät, auf dem deine App wirklich läuft. Eine iOS-App auf einem Android-Handy ist ein kleiner Fehler, der trotzdem auffällt. Mockup Center hat 65 Geräte, darunter iPhone, Samsung Galaxy, Google Pixel, iPad, MacBook, iMac und Apple Watch, alle ohne Logos.
Vorlagen bringen Licht, Kamerawinkel und Bewegung schon mit. Wenn es schnell gehen soll, fang dort an und änder, was dir nicht gefällt.
4. Den Screenshot reinziehen
Zieh das Bild aufs Gerät, und es füllt den Bildschirm. Ziehst du mehrere auf einmal rein, landet jeder auf demselben Gerät in derselben Szene. Bei sechs App-Store-Screenshots spart das viel Zeit.
Für ein Video ziehst du eine Bildschirmaufnahme genauso rein. Sie läuft auf dem Bildschirm, während sich das Gerät bewegt.
5. Winkel, Licht und Hintergrund
Kleine Änderungen machen hier viel aus:
- Winkel: Eine leichte Drehung wirkt lebendiger als die reine Frontansicht. 15 bis 25 Grad passen meistens.
- Licht: Dreh das Hauptlicht, und der Schatten dreht sich mit. Ein Schatten nach hinten unten wirkt am natürlichsten.
- Hintergrund: Eine Farbe oder ein weicher Verlauf konkurriert nicht mit dem Bildschirm. Ein heller Ton deiner Markenfarbe funktioniert fast immer.
6. Bewegung hinzufügen (für Video)
Wähl Animationen aus dem Menü; jede neue beginnt dort, wo die vorige aufhört. Zum Kürzen ziehst du am Rand des Clips auf der Zeitleiste. Reichen die Vorlagen nicht, setzt du eigene Keyframes für Gerät und Kamera.
Für Reels und TikTok nimm 9:16, für YouTube und deine Website 16:9. Beides geht aus einem Projekt.
7. Exportieren
- App Store und Google Play: PNG oder JPEG mit Hintergrund. Die Stores lehnen transparente Bilder ab.
- Websites und Präsentationen: transparentes PNG, damit das Gerät direkt auf der Seite sitzt.
- Video: MP4. Geht es weiter ins Schnittprogramm, nimm transparentes ProRes 4444 oder WebM.
Mockup Center exportiert bis 8K und lädt mehrere Bilder zusammen als ZIP herunter.
