Was Rotato gut kann
Rotato ist seit Jahren die bekannteste Mockup-App für den Mac, und das merkt man. Der Renderer baut auf Apples Metal auf, kann Standbilder per Path Tracing berechnen und exportiert ProRes 4444 und 8K. Ein ausgereiftes Werkzeug, mit dem viele Agenturen zufrieden sind.
Dazu kommen ein Figma-Plugin und eine lange Liste handgemachter Szenenvorlagen.
Wo Mockup Center anders ist
Rotato macht 3D-Gerätevideos. Mockup Center auch, und bringt zwei Dinge mit, die Rotato nicht hat: über 250 Foto-Mockups (echte Fotos mit eingepasstem Bildschirm) und eine deutlich längere Geräteliste, 65 Geräte gegenüber gut 30 bei Rotato.
Auch die Animation funktioniert anders. In Mockup Center wählst du Animationen aus einem Menü, und sie reihen sich auf der Zeitleiste hintereinander. Ziehst du am Rand eines Clips, ändert sich nur seine Länge; ziehst du ihn in der Liste, ändert sich die Reihenfolge. Eigene Keyframes gehen trotzdem, wenn eine Vorlage nicht reicht.
Beim Export liegen beide gleichauf: Mockup Center rendert ebenfalls bis 8K und schreibt ProRes 4444 mit transparentem Hintergrund für Final Cut, Premiere und DaVinci, dazu MP4 und WebM.
Und dann der Preis. Rotato kostet einmalig 79 $ (nur Handys, keine Vorlagen), 89 $ oder 199 $ für Premium mit 100 Vorlagen (rotato.app/pricing, Stand November 2026). Mockup Center Premium ist ebenfalls eine Einmalzahlung, zum halben Preis von Rotato Premium.
Welches passt zu dir?
Nimm Rotato, wenn dein Team schon im Figma-Plugin arbeitet oder du auf die Path-Tracing-Standbilder angewiesen bist.
Nimm Mockup Center, wenn du 3D, Videovorlagen und Foto-Mockups in einer App willst, mehr Geräte zur Auswahl brauchst oder weniger zahlen möchtest. Der Gratis-Plan läuft nicht ab, du kannst es also an einem echten Projekt ausprobieren.
